Entstehung des HipHop referat






Entstehung des HipHop

 

HipHop

 

Zum Inhalt:

1. Erläuterung des Wortes „HipHop“

1.1. Definition

1.2. Herkunft

2. Die Ursprünge des Rap

2.1. Wurzeln des Rap aus Afrika

2.2. Wurzeln des Rap aus Amerika

2.3. „Stammvater“ des HipHop

3. Die vier Grundpfeiler des HipHop

3.1.  Rap - Musik

3.2. Breakdance

3.3. Graffiti

3.4. Skateboarding

4. Im HipHop genutzte Worte

4.1.  DJing

4.2.MCing

4.3. Break

 

1. Erläuterung des Wortes „HipHop“

 

1.1.Definition:

Hip-Hop <engl.-amerik.> der; -s: auf dem Rap basierender, bes. zum Tanzen geeigneter Musikstil, der durch elektronisch erzeugte, stark rhythmisierte Musik [u. Texte, die vor allem das Leben der unteren sozialen Schichten in amerik. Großstädten widerspiegeln] gekennzeichnet ist

 

1.2. Herkunft:

- Woher der Begriff „HipHop“ kommt ist nach widersprüchlichen Behauptungen nicht nachvollziehbar

- Bezeichnung für eine entstandene afroamerikanische Straßenkultur im New Yorker Stadtteil Bronx (Überbegriff der

  schwarzen Straßenkultur)

- Umfasst vier Teile: Musik, Tanzformen, Graffiti und Kleidung

- Ursprung liegt im Rap und Breakdance

- 1980 vor allem in schwarzen Ghettos amerikanischer Großstädte:

Spiegelung der schlechten Situation der Schwarzen

Battles, um Verwahrlosung der Jugendlichen dort zu verhindern

Bildung eines neuen Tanzstils, der Rivalitäten in Wettkämpfe der

                      Tanzakrobaten verwandelte

- Durch die ersten Raphits, die es zu kaufen gab, kommt der HipHop auch nach Deutschland, wobei sich die Anhänger des

  HipHop mangels Informationen alles selbst erarbeiten mussten (Tanzschritte aus Filmen, Graffiti durch Standbilder des

  Fernsehers)

  => zum Beispiel „Die Fantastischen Vier“ mit „MFG“

- Die Zeit vom 1984 bis 1990 bezeichnet man als „Old School“

- Heutiger HipHop wird „New School“ bezeichnet

 

2. Die Ursprünge des Rap:

 

2.1.Wurzeln des Rap aus Afrika (Black Music):

- „Griots“: ausgebildete Sänger und Nachrichten- und Geschichtenerzähler, die durch die Wüste von Dorf zu Dorf zogen und

  Nachrichten weitergaben in Form von Gesang, der von Zuhörern mit lauten Zwischenrufen kommentiert und unterbrochen

  wurde (es war unhöflich, der Darbietung ohne Zwischenrufe zuzuhören)

=> „Call – and - Response“ – Schema

 

2.2.Wurzeln des Rap aus Amerika:

- In Gospelsongs, später auch im Jazz, verwendeter Scatgesang (Verwendung der Stimme als Instrument, das heißt es werden

  sinnfreie Silben und Worte rhythmisch und melodisch aneinandergereiht)

  => zum Beispiel „Sister Act“ mit „Oh happy day“

- Weiterentwicklung durch schwarze geistliche Musik (Gospel), die stark emotional geladen und durch Tanz und

  Zwischenrufe angereichert war

- Weiterentwicklung zum Blues über Jazz, Rhythm and Blues, Soul und Funk zu HipHop

  Aufnahme des Sprechgesangs der amerikanischen Radio-DJs:

- Mischung existierender Worte und nichtexistierender Worte, um aufzufallen und die von ihnen gespielte Musik zu beleben

  und interessanter zu machen

 





2.3. „Stammvater“ des HipHop:

- DJ Kool Herc suchte Ende der 70er Jahre nach neuen Ausdrucksformen

- Er spielte einen besonders rhythmusbetonten Break eines Musikstückes abwechselnd auf zwei Plattenspielern

- Technik wurde von Grandmaster Flash (Joseph Saddler) perfektioniert und er führte das scratchen ein

- Einige DJs begannen zu der Musik Sprüche zu machen (Rap)

- Eins der ersten Rap – Hits ist von „MC Hammer“ mit „Can’t touch this“

 

3. Die 4 Grundpfeiler des HipHop:

 

3.1 Rap-Musik:    (Rap = Vollquatschen; amerikanisches Slangwort)

- Gilt als Musik des Widerstandes (erzählt aus dem normalen Leben)

- Entstanden Mitte der 70er Jahre aus dem Untergrund der amerikanischen Musikszene

- Von afroamerikanischen Jugendlichen entwickelt

- Rhythmischer Sprechgesang, verarbeitet mit einer stark verschlüsselten Sprache (Slang)

- Verarbeitung durch sog. Sampling (Zusammensetzen von vorgefertigte Lautpartikeln von Langspielplatten)

- Dadurch werden Alltagsgeräusche, wie gesprächsfetzen, Straßengeräusche und Polizeisirenen in ein Gesamtbild versetzt

- Bei Live-Auftritten reguliert der DJ das Abspieltempo von Schallplatten häufig mit der Hand (Scratching)

- Meist sehr aggressive Textinhalte, was auch häufig zu Aufständen führte

- Andere Künstler werden schlecht gemacht (dissen)

- Freche, selbstbewusste Straßenpoesie spiegelt Verzweiflung und Wut über Leben im Ghetto und Diskriminierungen wieder

 

3.2. Breakdance:

- Entstanden in der 2.Hälfte der 70er Jahre

- Tanzform, die Akrobatik, Pantomime, roboterhafte Zuckungen und schnelle Fußartistik kombiniert

- Hintergrundmusik: Rap, HipHop und Disco-Musik

- Rhythmische Bewegung ließ Spannungen zwischen rivalisierten Straßengangs, jugendlichen Frust und Übermut abbauen

 

 3.3.- Graffiti (Writing):

- Malerei oder Parole, bei der mit Sprühdosen karikaturartige Figuren oder farbenstarke Flächen auf Wänden, Fassaden,

  U - Bahnen, Bussen aufgetragen werden

- Markierung des Reviers bei Hip Hoppern

 

3.4. Skateboarding (engl. Rollbrett):

- Der männliche Nachwuchs fuhr über Bordsteine und machte waghalsige Sprünge

- Fester Bestandteil des Jugendsports

- Skaterszene hat eigenes Profil, Outfit und Sprache (Skaterslang)

- Skater lässig, extrovertiert, als softe Bürgerschrecks

- Schlägermütze, Holzfällerhemd, Kapuzinerpulli, BaggyPants und T-Shirt über dem Pullover

- Beliebte Musikrichtungen: Punkrock, HipHop, Cross Over

 

4. Im HipHop genutzte Worte:

 

4.1.  DJing (Turntablelism):

- Auf zwei Plattenspielern werden parallel Beats und durch Scratchen erzeugte Geräusche abgespielt

- Bei DJ - Battles treten DJs gegeneinander an, um zu ermitteln, wer am besten mit Plattenspieler und Mixern umgehen kann,

  wobei häufig der ganze Körper in die DJ-Technik einbezogen wird (mit dem Rücken zum Turntable (Plattenteller)

  scratchen)

 

4.2. MCing (Master of Ceremony):

- Akteure stehen auf der Bühne und sollen das Publikum bewegen und unterhalten

- Im Zentrum des MCing steht der Rap

- Freestyle: Es müssen spontane Reime gebildet werden (Sprachkompetenz, Ideenreichtum und Spontanität sind gefragt)

- MC – Battle: Man muss zu einem vom DJ vorgegebenen Beat spontan ausgedachte Reime vortragen, wobei mehrere MCs

  auf der Bühne stehen und sich abwechselnd das Mikrofon reichen

 

4.3. Break:

- Bezieht sich auf die Musik; die Tänzer zeigen in den Pausen, was sie können

- Die Tänzer werden B-Boys genannt (Break-Boys)

 

- Zwei aktuelle HipHop Lieder von   „Coolio“ mit „Gangsta’s paradise“ und

                                                „DMX“ mit „Get it on the floor“









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