Andalusien - Sevilla,Stierkampf referat






Andalusien; Sevilla; Stierkampf (jetzt noch auf deutsch!)

Andalusien:

Andalusien ist die südlichste Region in Spanien. Mit rund 7,4 Millionen Einwohner ist Andalusien vergleichbar mit der Schweiz und grösste Region in Spanien, jedoch in der Fläche doppelt so gross wie die Schweiz. Die Hauptstadt und grösste Stadt in Andalusien ist Sevilla.

Sevilla:

Sevilla zählt zweifellos zu den beliebtesten Städten für Spanien-Touristen. Obwohl die maurischen Einflüsse in der Architektur am offensichtlichsten sind - Andalusien war rund 800 Jahre lang von den Mauren besetzt - war die Stadt schon lange vorher ein kulturelles Zentrum. Die Fruchtbarkeit des Landes und das warme Klima mit etwa 3000 Sonnenstunden pro Jahr führen dazu, dass der Tourismus in Sevilla weitverbreitet ist. Die Verarbeitung von Nahrungsmitteln wie: Zitrusfrüchte, Oliven oder Wein, spielt eine wichtige Rolle, jedoch die herausragende wirtschaftliche Rolle spielt der Tourismus.

Sevilla war auch die Heimatstadt berühmter und berüchtigter Persönlichkeiten, wie der legendäre „Don Juan', der die Herzen der Frauen in aller Welt eroberte.

Diese Stadt ist gewissermaßen das Herz andalusischer Kultur, das Zentrum des Stierkampfs und des „Flamenco'. Es lohnt sich Zeit zu nehmen, wenn Sie Sevilla besuchen, die Andalusier nehmen das Leben von der leichten Seite, und genießen zwischendurch einige „Tapas' (die typischen spanischen „Snacks') und ein Glas Jerez-Wein („Sherry') in einer von wahrscheinlich tausenden Tavernen in dieser Stadt.

Mit rund 685000 Einwohner ist Sevilla nach Madrid, Barcelona und Valencia die viertgrösste Stadt in Spanien. Der berühmte Fluss „Guadalquivir' fliesst ebenfalls durch Sevilla, er ist bei Flut für Seeschiffe bis Sevilla schiffbar. Sevilla liegt an der Costa de la Luz, wo in den letzten Jahren zahlreiche Ferienlager errichtet worden sind. Das klima ist suptropisch, mit wenigen Regentagen im Jahr

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, die vor allem maurischer Herrkunft sind, gehören der königliche Palast „Alcazar', und die berühmte Kathedrale „Giralda'. Weiter ist auch das Museum „Bellas Artes' ein wichtiges Wahrzeichen in Sevilla, es umfasst nach dem Prado in Madrid die

bedeutenste Gemäldesammlung der Iberischen Halbinsel.

Weiter ist Sevilla auch Sitz einer Universität sowie weiteren Hochschulen. Einst war diese Stadt sogar eine der wichtigsten Hafenstädte in ganz Europa und bewies 1992 durch die Weltausstellung, die in Sevilla stattfand, ihre kulturelle Bedeutung.

Zu den wichtigsten Bräuchen in Sevilla gehört auch der Stierkampf, der zur Tradition, ja sogar als Sport erklärt wurde.





Stierkampf:

Der Stierkampf ist vor allem in Spanien, Portugal, Südfrankreich sowie in Mittel- und Südamerika (besonders in Mexiko) beliebt. Er endet mit dem Tod des Stieres, jedoch in Portugal wird der Stier erst im Schlachthaus getötet, was den wesentlichen Unterschied ausmacht. Der Stierkampf ist einer der bekanntesten und zugleich umstrittensten spanischen Bräuche.

Stierkämpfe gibt es bereits seit der Antike. Sie waren im antiken Rom ein beliebtes Spektakel, Wettkämpfe in der heutigen Form entwickelten sich jedoch auf der Iberischen Halbinsel. Bis zum 18. Jahrhundert übten vor allem die Adligen den Stierkampf aus, auf Pferden mit Lanzen, Schwertern, Dolchen und Jagdmessern. Es war damals für die Adligen so etwas wie eine Vorübung auf den Krieg.

Der heutige moderne Stierkampf wird von unberittenen Männern durchgeführt, da das Spektakel noch grösser ist. Das Ziel des Kampfes ist den Stier mit roten Tüchern zu reizen und durch die Arena zu jagen.

Der Kampf dauert etwa eine halbe Stunde und beginnt mit dem feierlichen Einzug des Toreros in die Arena. Der erste Gang wird Salida del Toro genannt, hier wird der Stier mit einem roten Mantel (capa) gereizt und durch die Kampfbahn gejagt. Der zweite Gang heisst Suerte de varas, dabei werden dem Stier Lanzenstiche verabreicht. Nachdem der Stier zweimal mit der Lanze getroffen wurde, beginnt der Suerta de banderillas, dabei stösst man drei Banderillas in den Nacken des Stieres. Im letzten Abschnitt des Kampfes wird der gereizte Stier mit einem gezielten Degenstoss zwischen die Schulterblätter getötet. An einer Veranstaltung finden in der Regel sechs Stierkämpfe statt.

In Spanien liegt die Hauptsaison des Stierkampfes im Frühling und Sommer, jedoch beispielweise im Mexiko im Winter und in Südfrankreich finden sie an Sonn- und Feiertagen statt.

Die älteste Stierkampfarena befindet sich in Ronda und wurde 1775 gebaut, weitere schöne Arenen befinden sich in Aranjuez, Sevilla, die berühmte Arena Monumental in Barcelona und die grösste Arena in Madrid mit 26000 Plätzen. Die meisten Stierkampfarenen wurden im 19. Jahrhundert gebaut und sehen auch so aus, rote Backsteine mit farbigen Kacheln im typischen maurischen Stil.


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