DAS LYMPHATISCHE SYSTEM referat






DAS LYMPHATISCHE SYSTEM

Inhaltsangabe:

1 Erklärung

2 Bestandteile

2.1 Die Lymphe

2.1.1 Erklärung

2.1.2 Weg der Lymphe

2.1.3 Bewegung der Lymphe

2.2 Die Lymphkapillaren

2.3 Die Lymphknoten

2.3.1 Erklärung und Aufbau

2.3.1.1 Lymphsinus

2.3.1.2 Rinde

2.3.1.3 parakortikale Zone

2.3.1.4 Mark:

2.3.2 Funktion

2.3.3 Erkrankung

2.4 Die Milz

2.4.1 Beschreibung

2.4.2 Aufgaben

2.5 Der Thymus

2.5.1 Erklärung und Aufbau

2.5.1.1 Rinde

2.5.1.2 Mark

2.5.1.3 Hassal-Körperchen

2.5.2 Funktion

2.5.3 Involution (Rückbildung)

3 Stofftransport

4 Abwehrreaktion - Mechanismen des Immunsystems

4.1 Unspezifische Abwehr: Resistenz

4.2 Spezifische Abwehr: Immunität

4.2.1 B-Lymphozyten

  1. T-Lymphozyten

4.2.2.1 T-Helferzellen:

4.2.2.2 T-Suppressorzelle

4.2.2.3 T-Killerzellen

1 Erklärung

Das lymphatische System ist genauso bedeutend wie das Herz-Kreislauf-System, mit dem es eng verbunden ist. Es hat mehrere Funktionen. Zum einen stellt es ein Transportsystem dar, zum anderen spielt es bei den Abwehrmechanismen des Körpers eine große Rolle. Es ist für die Verteilung von Flüssigkeit und Nährstoffen im ganzen Körper wichtig. Außerdem sorgt es dafür, daß überschüssige Flüssigkeit und Eiweiße abgeleitet werden, damit das Gewebe nicht anschwillt. Weiterhin sorgt es für den Abtransport von Substanzen wie Fette, Zelltrümmer, Fremdkörper, Bakterien und Stoffwechselprodukte.

Die Flüssigkeit, die in diesem System fließt, ist die Lymphe. Sie füllt die Zwischenräume zwischen den Zellen aus. Außer der Lymphe gehören zum Lymphsystem die Lymphkapillaren, ferner größere Gefäße, die Lymphknoten, die Milz, die Mandeln und der Thymus.

2 Bestandteile

2.1 Die Lymphe

2.1.1 Erklärung

Lymphe ist eine eiweiß- und lymphozytenhaltige, klare, blutplasmaähnliche Körperflüssigkeit, des Menschen und der Wirbeltiere, im Lymphsystem (bei Wirbellosen sind andere Körperflüssigkeiten gemeint). Sie besteht aus verdünntem Blutplasma und enthält eine große Zahl weißer Blutzellen, speziell Lymphozyten, und gelegentlich wenige Erythrozyten (rote Blutzellen). Wegen der großen Zahl an Zellen wird Lymphe ebenso wie das Blut auch als flüssiges Gewebe bezeichnet.

Lymphe gelangt durch Filtration aus den Blutkapillaren in die Zellzwischenräume und wird dort durch das Lymphsystem abgeleitet. Die Lymphkapillaren zwischen den Zellen sorgen für den Austausch der Lymphe im Gewebe. Hier stellt Lymphe die Gewebeflüssigkeit, die Zellen ernährt und gleichzeitig Abfallstoffe abtransportiert. Die Lymphe in den Mikrovilli des Dünndarmes wird als Chylus bezeichnet. Die Gelenkflüssigkeit und die Serumflüssigkeit im Körper und in der Lungenhöhle sind fast identisch mit Lymphe. Hingegen ist die Flüssigkeit der Kanäle im Ohr keine Lymphe, obwohl sie als Endolymphe bezeichnet wird./Die Lymphe versorgt die Gewebe mit Nahrungsstoffen und entfernt nicht verwertbare Substanzen, außerdem hat sie (durch die Lymphozyten) Schutzfunktion. Beim Menschen werden täglich etwa zwei Liter Lymphe gebildet.

2.1.2 Weg der Lymphe

Aus den Kapillaren tritt ständig Blutflüssigkeit in das umliegende Gewebe und versorgt die Zellen mit Nährstoffen, nimmt aber auch Abfallstoffe auf. Die Zwischenflüssigkeit (Blutflüssigkeit die keine roten Blutkörperchen enthält) gelangt jedoch nicht mehr in die Blutkapillaren zurück, sondern wird von den Lymphkapillaren, als Lymphe aufgenommen, gesammelt und über größere Lymphgefäße aus den Organen abgeleitet. Die Lymphgefäße vereinigen sich zu den zwei Lymphstämmen, die die Lymphe in die Schlüsselbeinvenen und damit wieder in das Blut zurückleiten. Der Rückstau und Rückfluß der Lymphe erfolgt, ähnlich wie bei den Venen, durch Druckwellen der benachbart liegenden Arterien und Muskelkontraktionen. Da die Lymphkapillaren in den Darmzotten Fette aus dem Dünndarm abtransportieren, kann die Lymphe aus diesem Bereich milchigweiß gefärbt sein.

2.1.3 Bewegung der Lymphe

Die Bewegung der Lymphe kommt zunächst dadurch zustande, daß die Hauptlymphbahnen an das Blutgefäßsystem angeschlossen sind, wodurch sich ein Sog auswirken kann. Ahnlich wie in den Venen dienen Taschenklappen dazu, den Rückfluß zu verhindern. Bei Säugetieren mündet die Hauptbahen (Ductus thoracicus) nahe dem Herzen. Die Lymphe wird aber durch die Tätigkeit jeweils benachbarter Organe, besonders durch die Atembewegung, fortbewegt.

2.2 Die Lymphkapillaren

Es handelt sich um einbahnige, am Ende offene Gefäße, die den ganzen Körper durchziehen. Ihre Aufgabe besteht darin, überschüssige Flüssigkeit zu sammeln und zu größeren Gefäßen zu transportieren. Diese münden dann schließlich im Venensystem.

2.3 Die Lymphknoten

2.3.1 Erklärung und Aufbau

Die Bahn der Lymphgefäße wird von über 100 linsen- bis bohnengroßen Organen unterbrochen, den Lymphknoten. Sie sind kleine ovale Gebilde, finden sich im ganzen Körper, und sind unter der Haut am Hals, in der Achselhöhle, in der Leistenbeuge, usw. tastbar. Ihre Größe kann von wenigen Millimetern bis zu einigen Zentimetern schwanken.

Das Organgewebe (Parenchym) ist ein Netzwerk aus Retikulumzellen und Retikulinfasern, in dessen Zwischenräumen viele Lymphozyten und Makrophagen eingelagert sind. Das Parenchym wird nun in Lymphsinus, Rinde, parakortikale Zone und Mark unterteilt:



2.3.1.1 Lymphsinus:

Lymphsinus wird von phagozytosefähigen Retikulumzellen (Uferzellen) begrenzt, die keine geschlossene Wand bilden, aber dennoch gelangt nur 1% der Flüssigkeit aus dem Sinus ins umgebende Gewebe. Sie ist von einem lockeren Netzwerk aus Retikulumzellen durchzogen; einem Reusensystem, indem die Lymphe nur langsam fließt und eine große Kontaktzeit mit den Uferzellen hat.

Im Hohlraum (Lumen) befindet sich auch Lymphozyten und Makrophagen.

Lymphsinud wird unterteilt in den Randsinus (zwischen Kapsel und Rindensubstanz; hat auch ein eigenes Endothel- Zellschicht, die Blut- und Lymphgefäße auskleidet), den Intermediärsinus (verläuft radiär durch die Rinde, verbindt Rand- und Marksinus), den Marksinus (liegt zwischen den Marksträngen, bildet ein verbundenes Kavernensystem) und dem Terminalsinus (dieser sammelt die Lymphe aus den Marksinus)

2.3.1.2 Rinde:

Die Rinde besteht aus dem Randsinus und den Sekundärfollikel.

2.3.1.3 parakortikale Zone:

Die parakortikale Zone besteht überwiegend aus T-Lymphozyten . Vorkommen von Venolen mit hohem Endothel (high endothelial venules), über die bevorzugt der Ein- und Austritt der Lymphozyten erfolgt.

Sie wird auch 'thymusabhängige Zone' genannt: Tieren, denen der Thymus prenatal entfernt wurde, fehlt diese Zone.

2.3.1.4 Mark:

Das Mark besteht aus dem Marksinus und den Markstränge. Die Markstränge enthalten B-Lymphozyten, Plasmazellen und Makrophagen.

  1. Funktion

Lymphknoten sind sozusagen Filterstationen. Sie filtern Mikroorganismen und giftige Stoffe aus der Lymphe heraus und vernichten sie. Zu ihren Aufgaben gehören auch die Antikörperbildung und die Weitergabe von der Immuninformation.

2.3.3 Erkrankung

Bei einer Infektion können Lymphknoten anschwellen und schmerzen, z.B. bei Entzündungen der Ohren oder des Halses. Die Schwellung zeigt an, daß die Lymphknoten stark beansprucht werden.
Häufige, immer wiederkehrende Infekte können eine anhaltende Lymphknotenschwellung hervorrufen.

2.4 Die Milz

2.4.1 Beschreibung

Die Milz ist das größte lymphatische Organ. Ihre Größe entspricht etwa der des Herzens. Die Milz ist ein dunkelrotes Organ von weicher und elastischer Beschaffenheit. Sie liegt im hinteren Abschnitt des linken Oberbauches unter dem Rippenbogen und ist ungefähr 12cm lang, 7cm breit und 5cm dick.

2.4.2 Aufgaben

Die Milz ist zusammen mit den Lymphknoten und Anteilen der Leber Teil des retikulo-endothelialen Sytems (RES), das für die Bildung von Antikörpern und die Vernichtung von Eindringlingen verantwortlich. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Speicherung von Blutkörperchen und die Zerstörung alter Blutkörperchen. Im Fetalalter erzeugt die Milz sowohl rote als auch weiße Blutzelllen. Nach der Geburt wird diese Funktion jedoch vom knochenmark übernommen. Während der kindheit und im geringen Ausmaß auch beim Erwachsenen bildet die Milz Zellen, die an der Vernichtung von Bakterien und anderen Fremdkörpern mitwirken, die ihr mit dem Blutstrom zugeführt werden. Sie ist auch für den Abbau der alten, verbrauchten roten Blutkörperchen verantwortlich. Diesen Vorgang nennt man Blutmauserung. Sie speichert große Mengen von Blutplättchen, die sie im Bedarfsfall in die Blutbahn abgibt.

2.5 Der Thymus

2.5.1 Erklärung und Aufbau

Der Thymus befindet sich unterhalb der Schilddrüse, hinter dem Brustbein. Bei einem Säugling ist er sehr groß. Wenn das Kind acht bis zehn Jahre alt ist, beginnt er sich zurückzubilden, bis er schließlich im Erwachsenenalter verkümmert.

Das Parenchym (das organgewebe) ist in Rinde und Mark gegliedert. Es besteht aus verzweigten, epithelialen Retikulumzellen, zwischen denen T-Lymphozyten liegen.

2.5.1.1 Rinde:

Die Rinde stellt die Teilungszone der T-Lymphozyten dar, und enthält vor allem kleine Lymphozyten. Die T-Lymphozyten sind von den Retikulumausläufern umhüllt und so vor dem Antigenkontakt geschützt. Zusätzlich existiert in der Rinde eine Blut-Thymus-Schranke, die antigenes Material nur schwer durchläßt (im Mark existiert eine solche Schranke nicht!)

2.5.1.2 Mark:

Hier sind die epitheliale Retikulumzellen gegenüber den Lymphozyten vorherrschend.

2.5.1.3 Hassal-Körperchen

Die Hassal-Körperchen werden bis zu15mm groß, und bestehen aus konzentrisch angeordneten epithelialen Retikulumzellen. Die innerste Zellen sterben oft ab und verkalken. Ihre Funktion unbekannt, aber bei Immunvorgängen ist ihre Anzahl erhöht.

2.5.2 Funktion

In der Kindheit ist er für die Entwicklung des Abwehrsystems zuständig. Er bildet bestimmte weiße Blutzellen, die T-Lymphozyten, die die körpereigenen Gewebe schützen und gegen Eindringlinge eine Abwehrreaktion auslösen. Später übernehmen die anderen Organe des Lymphsystems seine Aufgabe. Weiters ist der Thymus für die Reifung der T-Lymphozyten zu immunologisch spezifischen Zellen verantwortlich, und vom ihm geht auch die Besiedlung der restlichen lymphatischen Organe mit T-Lymphozyten aus.

2.5.3 Involution (Rückbildung)

Der Thymus wächst bis zur Pubertät, erreicht ein maximales Gewicht von 40g, und bildet sich danach zurück. Das Parenchym wird größtenteils durch Fett ersetzt (retrosternaler Fettkörper), Hassallsche Körperchen aber bleiben wie auch ein Rest an Parenchym, der bei Bedarf neue Lymphozyten produzieren kann

3 Stofftransport

Dem Stofftransport dienen vor allem die Darmlymphgefäße oder Chylusgefäße: die im Dünndarmepithel aufgebauten Triglyceride (aus dem Spaltprodukten Glycerin und Fettsäuren) gehen in Form von feinsten Tröpfchen in die Lymphbahn über und machen die Lymphe milchig trüb. Dadurch treten die Chylusgefäße bei Versuchstieren, nach Aufnahme fettreicher Narhung deuthlich hervor. Hier kann man die über die Gefäße laufenden Kontraktionswellen un die den Rückfluß verhindernden Ventile beobachte.





4 Abwehrreaktion - Mechanismen des Immunsystems

  1. Unspezifische Abwehr: Resistenz

Man unterscheidet hierbei zwischen passiver (zu ihr gehören die Eindringungsresistenz und die Ausbreitungsresistenz, die eine Ansiedelung und Ausbreitung des Angreifers durch mechanische, termische, chemischeoder ernährungsbedingte Gründe unmöglich macht) und aktiver Resistenz. Aktive Resistenz liegt vor, wenn der angreifende Organismus eine Abwehrmaßnahem beim Angegriffenen auslöst, also eine aktive Reaktion von dessen Seite gegeben ist.(Z.b.: Wenn Bakterien in den Lymphknoten gelangen, werden sie in der Marksubstanz von Retikulumzellen unschädlich gemacht und weggeschwemmt.)

4.2 Spezifische Abwehr: Immunität

Die natürliche oder angeborenen Immunität ist Bestandteil der natürlichen Abwehrvorichtung eines Organismus. Die erworbene Immunität entsteht durch die Einwirkung eines Krankheitserregers oder der von diesen ausgeschiedenen Gifte (Antigene oder Anti-somato-gen à gegen den Körper bildend). Dabei bildet der befallenen Organismus spezifische Antikörper, die einen zeitweiligen oder dauerhaften Schutz gegen diesen Erreger bilden können.

Während Resistenz auch bei vielen Wirbellosen auftritt, ist die Antikörperbildung bisher nur bei Wirbeltieren festgestellt worden.

Antigenen werden von Lymphozyten erkannt. Diese machen etwa 25% der Weißen Blutzellen (Leukozyten) aus. Sie entstehen im Knochenmark, das deshalb als primäres Immunorgan bezeichnet wird. Die Lymphozyten entstehen aus Zellen, die beim Festuts aus der Leber ins Knochenmark wandern und dort zu Stammzellen aller Blutzellen werden. Ein erwachsener Mensch besitzt etwa 2 * 1012 Lymphozyten, die zusammen etwa 1 kg wiegen, sowie etwa 1020 Antikörpermoleküle, die ebenfalls 1 kg des Körpergewichts ausmachen.

  1. B-Lymphozyten

Ungefähr 20% der Lymphozyten erzeugen Antikörper und geben diese an Lymphe und Blut (an die humoralen Bestandteile des Körpers) ab. Die B-Lymphozyten sind nun diese Antikörper bildenden Zellen, die im Knochenmark (bonemarrow) heranreifen. Nach der Entwicklung wandern sie in die sekundären Immunorgane (Lymphknoten, Milz, Wurmfortsatz, Mandeln) ein oder kreisen im Blutstorm. Sie sind für die humorale Immunität verantwortlich. Weiters bilden sie die Vorstufe der Plasmazellen, die für die Antikörperproduktion zuständig sind. Einige B-Lymphozyten wandeln sich danach zu langlebigen B-Gedächtniszellen um, die jedoch meisten gehen zugrunde

4.2.2 T-Lymphozyten

Die T-Lymphozyten sind jene 80% der Lymphozyten im Blut, die die Aufgabe haben, Zellen zu zerstören, und die Antigene zu tragen. Ihre Vorstufen wandern aus dem Knochenmark zunächst in den Thymus ein uns reifen dort; daher auch der Name. Sie sind verantwortlich für die zelluläre Immunität. Sie können Antigene nur an ihre Rezeptoren binden, wenn das Antigen an den Haupthistokompabilitätskomplex / major histocompatibility complex (MHC) gebundenen ist, der z.B. in Makrophagen und antigenpräsentierenden Retikulumzellen erzeugt wird. Sie differenzieren sich nach Antigenkontakt entweder zu T-Gedächtniszellen oder T-Effektorzellen (= T-Helferzellen, T-Supressorzellen oder T-Killerzellen)

4.2.2.1 T-Helferzellen:

Sie setzen Lymphokine (u.a. Interleukin II) frei, die B-Lymphozyten zur Umwandlung in Plasmazellen stimulieren und die Makrophagentätigkeit fördern.

4.2.2.2 T-Suppressorzelle

Die T-Suppressorzelle werden von T-Helferzellen erregt, auf die sie dämpfend zurückwirken (negative Rückkopplung)

4.2.2.3 T-Killerzellen

Die T-Killerzellen bildet Perforin, ein Protein, das Poren in der Zielzelle bildet, durch das Ionen einströmen => Zelle platzt durch Wassereinstrom

Bibliographie:

  • Dulbecco, Renato: Der Bauplan des Lebens. Die Schlüssenfragen der Biologie. Aus dem Amerikanischen von Hainer Kober.- München: R. Piper GmbH & Co. KG, 1991 (Seite384ff)
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  • Microsoft® Encarta®98 Enzyklopädie. © 1993-1997 Microsoft Corporation.
  • (c) Meyers Lexikonverlag
  • Rensch, Bernhard/Dücker, Gerti: Biologie2. Das Fischer Lexikon. Herausgegeben von B. Rensch - Hamburg: Hanseatische Druckanstalt GmbH, 1963
  • Knodel, Hans: Linder Biologie. Teil3 - Wien: Gustav Swoboda & Bruder, 1992
  • Brockhaus ABC Biologie - Leipzig, Brockhaus Verlag, 1067
  • Kleine Enzyklopädie Biologie - Thun: Verlag Harri Deutsch, 1976










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