Die band metallica referat






die band metallica

Inhalt:


Was ist Heavy Metal?                                                              Seite 3

Metallica - die Ausnahmeband                                                Seite 4-8

Interpreten die Metallicasongs spielten            Seite 8

Bilder von Metallica                                                                 Seite 9-10
















Was ist Heavy Metal?


Heavy Metal ist eine Musikrichtung, die sich in den Siebziger Jahren aus dem Hardrock und dem Punk entwickelte. Als Urväter und Erfinder des Genres gelten heute die britischen Rockikonen Black Sabbath, die seit 1970 Platten veröffentlichen. Black Sabbath spielten eine härtere, Gitarrenriffbetontere Art des Hardrock als ihre Genrekollegen, die ihre Wurzeln im Bluesrock hatte. Der Begriff 'Heavy Metal' erhielt seine Prägung nach heutiger Auffassung allerdings erst Ende der Siebziger mit dem Aufkommen der 'New Wave of British Heavy Metal'. Vor allem junge, britische Bands wie Iron Maiden, Saxon oder Samson prägten eine Generation von Musikbands, die sich von den zu dieser Zeit dominierenden Punkbands abheben wollten. Dazu bedienten sie sich eines Stils, der zum einen die Frische und Geschwindigkeit des Punk beinhaltete, zum anderen aber auch die Härte, Dynamik und die feine, zierliche Art des Hardrock, den Bands wie Deep Purple in den 70ern populär gemacht hatten. Einzelne Hardrockbands, wie Judas Priest aus Birmingham (UK) passten sich dem neuen Stil an und entwickelten sich zu Heavy-Metal-Bands, daher kommt auch das Verwechselungspotential der Stile. Heute gilt Hardrock gemeinhin als gemäßigte Variante des Heavy-Metal.

Bereits zum Anfang der 80er Jahre begannen sich verschiedene Stilarten zu entwickeln. Vor allem an der Ostküste der USA entstanden Bands, die noch härtere, schnellere und extremere Musik als die Heavy-Metal-Bands spielen wollten. Bands wie Slayer oder Anthrax gelten als Erfinder des Speed- und Thrash-Metals. Die klassische Spielart der späten 70er/frühen 80er nennt man heute gemeinhin 'True Metal'. Eine weitere, melodischere Variante des Speed Metal ist als 'Power Metal' bekannt, die von der Hamburger Band 'Helloween' zu Anfang der 80er Jahre erstmals gespielt wurde. Im Laufe der Zeit entwickelten sich immer neue Spielarten des Heavy Metal. Bands wie Slipknot, Korn, P.O.D. und andere Vertreter des sog. 'Nu Metal' gehören nicht zu den Heavy Metal Bands, denn 'Nu Metal' hat seine Wurzeln eher im Rap und anderen 'schwarzen' Musikstilen, bedient sich aber der Instrumente und Klänge des Heavy Metal.

Quelle: (https://www.net-lexikon.de/Heavy-Metal.html




Der Stil von Metallica:


Metallica hat bis zum aktuellem Album („St. Anger“) mehr oder weniger Powermetal gespielt. Doch auf den beiden „Load“-Scheiben sind auch Countryballaden zu finden, diese beiden Alben sind allgemein etwas blueslastiger. Mit dem aktuellem Album scheinen Metallica ihren Powermetal aufgegeben zu haben, da diese Songs eher aus Elementen des Hardrocks und Nu-Metal bestehen.



 Metallica – Die Ausnahmeband

Am Anfang der 80´er Jahre entwickelte sich in San Francisco eine neue Metalszene, inspiriert aus dem NWOBHM (New Wave of British Heavy Metal). Zu dieser zeit trafen sich 2 junge Typen mit den Namen Lars Ulrich und James Hetfield, mit der Absicht eine Band zu gründen. Am 28. Oktober 1981 machte der Schlagzeuger Lars Ulrich dem Gitarrenspieler und Sänger, James Hetfield das Angebot seiner Band beizutreten. Lars gab vor eine Band mit einem Label zu haben, jedoch existierte diese Band noch gar nicht, bis James zusagte und somit die Band gründete. Die beiden nahmen ihre ersten Songs auf einem billigen Rekorder auf. James ist ein Multitalent, denn er singt und spielt gleichzeitig Gitarre oder Bass, heute spielt er jedoch kein Bass mehr. Lars spielt Schlagzeug und managte damals die Band. Später kamen noch der erste Basser Ron McGoveney, Hetfields Kumpel und der Gitarrist Dave Mustaine, heutiger Leader von Megadeath einer Speedmetalband, hinzu.



Die Band suchte sich 1981 Metallica als Bandnamen aus und begann in der Umgebung von Los Angeles ihre ersten Konzerte zu spielen. Den Namen Metallica hat Lars von einem Kumpel, der seine Metalzeitschrift so nennen wollte, einfach geklaut. Die Demo „No Life til leather“, welche 1982 aufgenommen wurde, hat in der Underground Metal Community sehr starkes Interesse gefunden. Deshalb bekam die Band erste Aufmerksamkeit gerade in New York und San Francisco. In San Francisco lernten sie den Bassisten Cliff Burton während einem Konzert kennen, der in einer Supportband spielte. Lars und James sprachen ihn darauf an, ob er bei Metallica als Bassist einsteigen möchte. Als Ron Mc Goveney davon erfuhr, dass Cliff Burton zu Metallica kommen werde, verließ er die Band. Cliff sagte zu, stellte jedoch die Bedingung, dass Metallica umziehen müsse, da er seine Heimatstadt nicht verlassen wolle. Also zogen Metallica nach San Francisco um, zum einem wegen Cliff zum andern auch, weil sie in San Francisco besser ankamen.  So ersetzte Cliff Burton Ron Mc Govney, da Ron sich nicht richtig weiterentwickelt hatte.

Zur damaligen Zeit war es für Metalbands nicht gerade einfach ein Label zu finden. Metallica hatte jedoch den Vorteil, dass sie aufgrund des Tapetradings (Verteilen von Musik auf Kassetten) weltweit eine kleine Fanbase aufbauen konnten. In New York gelangte eine Kopie von „No Life til leather“ zu Jon Zazulas record shop. Zazula holte die Band in den Osten um ein paar Konzerte zu spielen und ein Album aufzunehmen. Während der ersten offiziellen Tournee gab es immer mehr Streitigkeiten zwischen Dave und dem Rest der Band. Dave stellte sich mehr und mehr in den Mittelpunkt und war immer öfters abends betrunken. So kam es, wie es kommen musste, Dave wurde gefeuert. Kirk Hammet von der Band Exodus springt als vorübergehender Ersatz ein. Im März 1983 erhielt er einen Telefonanruf ob er ab 1. April 1983 als „richtiges“ Mitglied einsteigen möchte. Kirk hielt es natürlich für einen Aprilscherz, aber nach einiger Überredungskunst und einigen Insider-Infos war er von der Echtheit des Angebots überzeugt und stieg bei Metallica ein.

In der neuen Besetzung nahmen Metallica ihr erstes Album auf. Der sollte nach Metallica´s Willen „Metal up your ass“ lauten, die Plattenfirma war damit aber nicht einverstanden. Also wich die Band auf „Kill ´em All“ aus. Im Juli 1983 erscheint das Debütalbum in den Plattenläden. Noch im selbem Monat begann die erste Tour der Band, „Kill ´em all for one“. Nach der Tour arbeiteten sie an der zweiten LP „Ride the Lightning“. 1984 machen Metallica als Vorgruppe von Venom ihre erste Europa-Tournee („Seven Dates of Hell“). Sie traten dabei in der Schweiz, in Deutschland und in Holland auf. Im Juni 1984 wurde „Ride the Lightning“ fertiggestellt und erschien noch im selben Monat. Dieses Album ist viel reifer und melodischer als „Kill ´em All“ (Debütalbum). Der vierte Song „Fade to Black“ wurde durch den Verlust des ganzen Equipments während einem Konzert in Boston inspiriert. Die anderen Songs wurden unter anderem durch H.P. Lovecraft und dem Film „The ten Commands“ inspiriert. Kurz nach der Veröffentlichung des neuen Albums gelang es Metallica einen Major Label Vertrag bei Elektra zu unterschreiben. Von November 1984 bis August 1985 machten Metallica insgesamt 3 Tourneen. Höhepunkt ist  August 1985 beim Monsterers of Rock-Festival! Denn James wusste schon damals genau was seine Band (im Gegensatz zu anderen Bands wie Bon Jovi) dem Publikum zu bieten hat und rief deshalb dem 70.000 fan-starkem Publikum zu: „Wenn ihr gekommen seid, um viel Schminke zu sehen und lauter verdammte Songs mit „Oh Baby“ zu hören, dann habt ihr die falsche Band erwischt!“ Zu dieser war der Stil von Metallica nämlich noch reiner Powermetal. Diesen Stil macht Metallica heutzutage leider nicht mehr.

Ende 1985 nehmen Metallica in Kopenhagen mit einem neuen Manager ihr drittes legänderes Album, „Master of Puppets“,  auf. Mit Hilfe von einer Tour, zusammen mit Ozzy Osbourne, erreicht die Band neue Höhen: Ihr Album erreicht Platz 29 in den US-Charts und hält sich auch Platz 72 in den Top 100. Doch es gibt leider auch einen kleinen Rückschlag für die Band: James hatte sich den Arm beim Skateboarden gebrochen, kurz vor einem Konzert und war deshalb nicht mehr in der Lage Gitarre zu spielen. James sang deshalb nur noch die Vocals und auf Kirk´s Vorschlag hin übernimmt der Roadie John Marschall den Gitarrenpart.

Nach der Ozzy-Tour zieht die Band nach Europa weiter und plant dort ihre ersten Auftritte für diesen Kontinent. Man hatte gehofft, dass James´ Arm rechtzeitig heilt, doch für die ersten Konzerte musste Marschall noch einspringen. Am 26. September konnte James wieder uneingeschränkt spielen, dies war jedoch auch der letzte Auftritt mit Cliff Burton. Denn am nächsten Tag geriet der Tourbus ins Schleudern und tötete dabei Cliff. Da sie völlig geschockt waren, war die erste Reaktion im Alkohol Trost zu suchen. James zertrümmert völlig frustriert ein Hotelzimmer. Kirk kann seit diesem Erlebnis nicht mehr in dunklen Räumen schlafen. Nach ein paar Tagen kehrten Metallica wieder nach Amerika zurück. Die schwierigste Zeit in der Karriere von Metallica begann nun, denn Cliff war nicht nur der Bassist, sondern auch eine Art Lehrer, der einen Großteil der Texte schrieb. Da sie überzeugt davon waren, dass Cliff gewollt hätte, dass sie weitermachen sollen taten sie es auch.

Einen Monat später machten sie sich auf die Suche nach einem neuem Bassisten. Es gab 40 Bewerber, doch nur Jason Newsstead, der ehemals bei „Flotsam & Jetsam“ spielte, konnte, im Gegensatz zu den anderen Bewerbern, alle Lieder von Metallica  spielen. Nach dem Vorspielen gingen die drei Metallica-Mitglieder mit Jason in eine Kneipe. Nach einer kurzen Besprechung auf der Toilette, wurde Jason willkommen geheißen.

Im November begannen Metallica erneut eine Tour in Kanada, welche über die USA und auch nach Europa um das neue Mitglied, Jason Newstead, den Fans vorzustellen. Im Mai 1987 begann die zweimonatige US-Monsters of Rock-Tour. Im August tourten sie weiter durch Europa mit ihrer Festival-Tournee („Monsters of rock“) mit einem unangekündigten Auftritt in einem Londoner Club. Tausende von Fans erschienen, aber leider ist nur Platz für ein paar Hundert und die meisten Fans mussten enttäuscht wieder nach Hause. Doch im August erscheint das vierte Album „Garage Days Revisited“, welche mit Coversongs von alten Helden wie Diamond Head, gespickt war. Sie diente ebenfalls der Bekanntmachung von Jason und kam bei den Fans sehr gut an, obwohl sie sehr einfach produziert wurde. Im Dezember 1987 erscheint „Cliff ´em All“, das erste Homevideo von Metallica und ist Cliff Burton gewidmet. Es enthält Aufnahmen von früheren Konzerten mit Cliff Burton. Nach dieser Veröffentlichung und Beendung der Promotion für Jason Newstead als neues Band-Mitglied, machte sich die Band an ihr viertes Album, „ And Justice for all“, welches im August 1988 veröffentlicht wurde. Es erreichte Platz 6 in den US-Charts. „ And Justice for all“ ist das bis dahin meistverkaufteste Album der Band und bescherte Metallica auch viele neue Fans. Nach der Veröffentlichung ging die Band zurück auf die Straße und tourte um den Globus. Im Januar 1989 wurde Metallica für einen Grammy in der Kategorie „Heavy Metal“ nominiert. Doch sie landeten hinter der Band Jethro Tull, deshalb wurde ab diesen Zeitpunkt „ And Justice for all“ mit dem Aufkleber „Grammy Award Losers verkauft. Aus „ And Justice for all“ wurden 2 Singles ausgekoppelt. Mit One, eine Single von „ And Justice for all“, wurde das erste Musikvideo der Band produziert, welches später auch einen Grammy gewann. Bei der Entgegennahme des Grammys für One bedankten sie sich Jethro Tull dafür, dass diese im Jahr 1990 kein Album veröffentlicht hatten. Für die Coverversion des Queen-Songs „Stone Cold Crazy“, welcher für das Tribute-Album für Freddie Mercury aufgenommen wurde, erhalten sie Februar 1991 ihren zweiten Grammy.





Im August 1991 erscheint das fünfte, nach dem Bandnamen benannte, Album „Metallica“, welches aber bis heute als schwarzes Album bezeichnet wird. Das liegt wohl an dem schlichten, schwarzem Cover. Mit dem neuen Producer Bob Rock war dieses Album eine große Veränderung zu den vorherigen Alben. Die Songs waren kürzer und nicht so monoton. Das Album steuerte in den relevanten Charts überall Platz 1 an und verblieb dort für mehrere Wochen. Das Album brachte mehrere Singles und Videos hervor und wurde mit nun über 20 Millionen verkauften Exemplaren das erfolgreichste Album der Band bis heute. Die Band gewann mehrere Preise, unter anderem einen Grammy für das beste Album, mehrere MTV Auszeichnungen und American Music Awards. Metallica beginnt Ende August 1991 die mörderische „Wherever We May Roam/Nowhere Else to Roam“-Tour, die erst 1993 endete. Während dieser Tour spielt Metallica mehr als 300 Konzerte in 37 Ländern. Im Februar 1992 gewannen sie mit „Enter Sandman“ den dritten Grammy in der Bandgeschichte! Sie tourten im Sommer 1992 mit „Guns N´ Roses“ und waren Headliner auf vielen Konzerten. Während der Tour mit „Guns N´ Roses“ verkrachten sich beide Bands miteinander. Ende 1992 spielte Metallica live in Birningham. Diamond Head, die Band, mit der Lars vor langer Zeit (1981) in England getourt hatte, war auch beim Konzert. Metallica nahm die Gelegenheit wahr um die Bandmitglieder zum gemeinsamen Auftritt auf die Bühne zu holen. Mit zwei Schlagzeugen und unzähligen Gitarren werden spontan zwei Metallica-Songs aufgeführt. Das Publikum flippte natürlich, wie es nicht anders zu erwarten war, aus. Außerdem werden noch die beiden Homevideos „ A Year and a half in the Life of Metallica“ Teil I und II auf Videokassetten veröffentlicht. Ende 1993 wird die Box „Live Shit: Binge & Purge“, welche aus drei (Live-) CDs, Videos und einem Buch besteht, veröffentlicht. 1994 tourte Metallica wieder und machte sich an die Arbeit für ein neues Album. Fünf Jahre nach dem letzten Release veröffentlichen Metallica 1995 ihr neues Album „Load“. Dieses Album ist das bis heute längste Album der Band: 14 Songs nahmen mit über 79 Minuten den kompletten Platz einer CD ein. Das Album wurde wieder von Bob Rock produziert, genau wie das 1997 Album „Reload“. Beide Alben wurden im gleichen Zeitraum geschrieben, weshalb man sagen kann, dass sich auf „Reload“ alles befindet, was auf „Load“ nicht mehr Platz hatte. Die Songs waren um einiges Blueslastiger als bei den Vorgängern und enthielten mit „Mama Said“ und „Low Man´s Lyric“ sogar 2 Country Balladen. Metallica selbst sagten, dass sie ihren alten  Powermetal Sound aufgegeben haben, um sich auf neuen Ebenen weiterzuentwickeln. Mit diesen beiden Alben gab es auch viele Fans, die von nun an keine Metallica-Platte mehr kauften, weil sie meinten Metallica sei nun nur noch Kommerz. Doch dies änderte sich wieder ein bisschen mit dem Veröffentlichen der Platte „St. Anger“, welche 2003 erschienen ist.

Am 26.01.1997 heiratete Lars seine Freundin Skylar, bei dessen Hochzeit James Hetfield Trauzeuge ist. Genau einen Tag später gewinnt Metallica für das Album „Load“ den amerikanischen Music Award. Nachdem Metallica ihre persönlichen Gefühle auf den beiden „Load“ Scheiben unter gebracht hatten, wollten sie nun ihre Einflüsse aus den 80ern wieder auffrischen und sind zurück in die „Garage“ gegangen. Da die Alben aus den „Garage Days“ so selten geworden sind, wollten sie alle Cover Songs aus dieser Zeit noch einmal auf einer Scheibe zusammenfassen. Auf ihrem neuen Album „Garage Inc.“, welches 1998 erschienen ist, konnte man nun alle Covers finden, die sich über die Jahre als Bonustracks auf den Singles angesammelt hatten. Zusätzlich haben sie auf der ersten CD noch 11 neue Songs eingespielt. Für „Better than you“ gewann die Band ihren vierten Grammy. Metallica wurde Anfang 1999 auf dem berühmten „Walk of Fame“ in San Francisco verewigt. Außerdem macht sich Metallica durch ihr strenges Vorgehen im April 1999 gegen die Internettauschbörse „Napster“ nicht nur Freunde.  Die Band spielt außerdem Symphonica-Konzerte mit dem berühmten Symphony Orchester aus San Francisco in San Francisco und später auch in Berlin und in New York. Ende 1999 brachten sie dann ein lange erwartetes Live-Album raus. „S&M“, so der Titel des Doppel-Live-Albums, ist aber kein gewöhnlicher Livemitschnitt, denn bei diesem Konzert wurde Metallica vom Symphony Orchester aus San Francisco unterstützt. Somit wurden sämtliche Stücke in einer klassischen Version neu interpretiert. Dieses Album wurde aber eher mit Kopfschütteln als mit Headbangen von den Fans akzeptiert. Im Mai 2000 steuerten Metallica dann noch einen Song für den Soundtrack zu „Mission: Impossible II“ bei. „I disappear“ heißt das Stück und der bisher erste Song von Metallica der auf einem Soundtrack zu finden ist. Außerdem erschienen die Videos „Cliff ´em All“ und „A Year and a half in the Live of Metallica Teil 1 & 2“ auf DVD.



Im Sommer 2000 stellten Metallica unter Beweis, dass es möglich ist Headliner seiner eigenen Stadiontour zu sein, ohne überhaupt irgendeine Platte veröffentlicht zu haben. Metallica´s Summer Sanitarium Tour war ein voller Erfolg und lies die Sehnsucht nach einem neuem Album noch größer werden. Diese Hoffnung wurde jedoch schnell getrübt, als sich Anfang 2001 die Gerüchte bestätigten, dass Jason Newstead die Band verlassen hat. Seinen Entschluss begründete Jason mit privaten und gesundheitlichen Problemen. Das dies jedoch nur die halbe Wahrheit war, stellte sich ein paar Tage später heraus: Jason Newstead behauptete in einem Magazin, dass Lars und James sich wie kleine Diktatoren benamen und Jason verbaten eine Solokarriere zu beginnen. Jeder rechnete nach dem Ausstieg von Jason Newstead, mit dem Ende von Metallica. James, Lars und Kirk stellten jedoch klar, dass Metallica auf jeden Fall weiterbestehen werde und bald ein neues Album rauskommen werde. Im Februar 2001 gewann Metallica für die S&M-Version des ´84er-Instrumentals „The Call of Ktulu“ ihren sechsten Grammy. Ab April ist die Band wieder im Studio verschwunden und plante ihr neues Album. Doch James musste, wegen seinem immens gestiegenen Alkoholkonsum, schon bald das Handtuch werfen und eine Entziehungskur machen. Doch nach vier Monaten kehrte James gesund in den Kreis der Band zurück. So konnten die Arbeiten am neuen Album wieder aufgenommen werden. Irgendwann machte das Gerücht die Runde, Metallica würden auf dem mit „St. Anger“ betitelten Album wieder ordentlich auf´s Schnitzel hauen. Die ersten Hörproben bestätigten dies. Mittlerweile haben die drei übrig geblieben Mitglieder auch wieder einen neuen Bassisten: Robert Trujilu. Der 1973 geborene, ehemalige Ozzy Basser ist ein Meister seines Faches und hat die Mitglieder von Metallica sehr beeindruckt und sie auch sehr an Cliff Burton errinnert. Robert Trujilu hatte jedoch keinen Einfluss mehr und auch die Bass-Parts auf „St. Anger“ wurden nicht von ihm eingespielt. Stattdessen half Produzent Bob Rock am Vierseiter aus. Als am 5.Juni.2003 die Platte in den Läden erscheint, spaltet sich mal wieder die Fangemeinde. Manche finden, die Platte sei nur einen Haufen Wut, andere dagegen meinen diese sei einfach genial. Wenn man aber die aktuelle Scheibe mal genauer hört, merkt man schnell, dass die Songs von „St. Anger“ sehr ausdrucksvoll und teilweise auch richtige Ohrwürmer sind. Nach St. Anger wurde dieses Jahr auch die Videosammlung „Live Shit: Binge & Purge“ als DVD-Collection veröffentlicht. Die vier Jungs touren seit Dezember wieder um die Welt. Metallica hat mit St. Anger alte Fans unglücklich gemacht, da die Band auf dieser Platte keinen Powermetal mehr spielen, sondern eher eine Mischung aus Hardrock oder Nu-Metal. Aber durch diese Platte sind auch neue Fans hinzugekommen, da Nu-Metal heutzutage sehr beliebt ist, die wiederum die alten Fans nicht verstehen. Metallica sollte auf der nächsten Platte wieder Powermetal spielen, sonst ist die Enttäuschung für die alten „Metallica-Jünger“ noch größer.


Quellenangabe: (verschiedenste Metallica-Fanseiten, darunter: www.metallica-world.de; www.metallicamp.de; www.metallica.de; www.metallica4ever.de




Interpreten die Metallicasongs spielten:


Songs von Metallica wurden mit der Zeit so populär, das sogar ein paar Interpreten diese Songs gecovert haben. Zu diesen Musikern gehört zum Beispiel die Band Apocalyptika. Das Besondere an dieser Band ist, dass Apocalyptika diese Songs nicht wie eine normale Metalband mit Gitarre, Bass und Schlagzeug spielt, sondern mit Cellos. Doch wenn man jetzt denkt, dass dies komisch klingt, der täuscht sich. Denn beispielsweise, der alte Hit „Master of Puppets“ klingt selbst in der Cello-Version noch genial. Da sieht man mal wieder, dass nicht unbedingt alles was mit Geige und Kontrabass gespielt wird ganz schrecklich langweilig klingen muss.

Doch auch verschiedene Punkbands haben alle Klassiker von Metallica auf einem Sampler extra eingespielt. Das ist sehr erstaunlich, denn Metallica spielt ja keinen Punk sondern Metal.

Also kann man ruhig behaupten, dass Metallica längst eine Kultband geworden ist, ähnlich wie die Beatles oder Elvis Presley. Denn auf Tribute Konzerten von MTV für Metallica spielten bekannte Musiker wie beispielsweise die Band Limp Bizkit oder die Sängerin Avril Lavigne alte Hits.



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