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Volleyball referat






Volleyball                            


Kraft als konditionelle Grundeigenschaft




Die Fähigkeit, Muskeln wunschgemäß zu kontrahieren, wird als „motorische Kraft“ bezeichnet. Sie ist Grundlage jeder Bewegung. Im weiteren Sinne sind auch Ausdauer und Schnelligkeit Erscheinungsformen der Kraft. Sie ermöglicht länger dauernde, explosive und hochfrequente Krafteinsätze.

Die Physik bestimmt Kraft als Masse mal Beschleunigung. Für die meisten sportlichen Aktionen ist dies zutreffend; doch läßt diese Definition keine Abgrenzung zur Ausdauer und zur Schnelligkeit zu. Kraft äußert sich zudem nicht nur als Beschleunigung, sondern auch als Verformung.

In der Sportpraxis gibt es nicht die Kraft an sich, sondern immer nur mehr oder weniger verschiedene Erscheinungsweisen. Erst ihr sportartspezifisches Mischverhältnis macht die Kraft eines Sportlers aus.

Der Anteil der Krafteigenschaften an den Leistungsunterschieden wird von den Disziplinen bestimmt. Disziplinen mit reinem Krafteinfluß sind zum Beispiel Gewichtheben, ein mittlere Krafteinfluß wird bei Sprung und Sportspielen benötigt und im Langstreckenlauf wird auf ein Krafttraining verzichtet.

Die meisten Versuche, Kraft zu definieren, sind einseitig. So bestimmt Nett (1967) Kraft als „Beanspruchung eines Muskels auf Beugung oder Streckung

gegen einen Widerstand“, Stoboy als Fähigkeit, „Spannungen zu entwickeln und eine Last im Kräftegleichgewicht zu halten“. Der eine bezieht Kraft nur auf Bewegungs-, der andere nur auf Haltearbeit. Eine einfache und umfassende Definition gibt Meusel (1968).


*     Kraft ist die Grundeigenschaft des Menschen, mit deren Hilfe er eine Masse bewegt (den eigenen Körper oder ein Sportgerät), ist seine Fähigkeit, einen Widerstand zu überwinden oder ihm durch Muskeleinsatz entgegenzuwirken.


Die Kraft ist sehr trainingsintensiv. Kraftverbesserungen können in relativ kurzer Zeit erreicht werden und sind schon nach vier Wochen nachweisbar, besonders bei einem geringen Trainingszustand. Zudem kann mit einem geringen Aufwand ein für die Arbeits- und Alltagsmotorik angemessenes Kraftniveau aufrechterhalten werden. Im Leistungssport ist eine Steigerung der Kraft um bis zu 300 Prozent möglich (Carl 1967).

Kraft ist verschieden lokalisiert. In manchen Sportarten kommt es einseitiger, in anderen zu umfassender Kräftigung. Sprinter, Springer, Radfahrer und Eisschnelläufer benötigen vorwiegend Beinkraft, ebenso die alpinen Skiläufer und Skispringer. Boxer und Schützen brauchen Armkraft, Gewichtheber, Volleyballspieler und Handballspieler, Ringer und Skilangläufer dagegen Arm-, Bein- und Rumpfkraft.




Krafteigenschaften als Trainingsziele


Will man die Trainingsziele setzen, so muß man erst einmal die Kraft in ihre Unterformen und Erscheinungsweisen differenzieren. Dabei werden im allgemeinen drei Subkategorien gannant:


¨  Maximalkraft

¨  Schnellkraft

¨  Kraftausdauer


Sie werden als Krafteigenschaften bezeichnet, haben aber noch keinen unmittelbaren Bezug zur Sportpraxis. Sie erleichtern die Planung und Steuerung des Krafttrainings. Sie fassen Erscheinungsweisen zusammen, die inhaltlich ähnlich bestimmt, mit einander verwandt sind und sich gegenseitig beeinflussen. Mit der Verbesserung der einen geht eine Teilverbesserung der anderen Erscheinungsweise einher, so daß mit der gleichen Trainingsmethode verschiedene Trainingsziele realisiert werden.

Die Erscheinungsweisen der drei Krafteigenschaften sind unmittelbar praxisorientiert und als jene „Typen“ der Kraft bestimmt, die in Training und Wettkampf leistungsbegrenzend wirken. Die Erscheinungsweisen unterscheiden sich sportartspezifisch in der Bewegungskoordination. Dadurch wird zugleich ein zweiter Differenzierungsansatz angedeutet, nämlich der in


¨  allgemeines und

¨  spezielles Krafttraining.


Trainingsziele sind auch nach den Arbeitsweisen der Muskulatur vorgegeben, so daß ferner in


¨  statisches und

¨  dynamisches Krafttraining


gegliedert werden kann.









Maximalkraft


Der Oberbegriff Kraft wird oft mit Maximalkraft gleichgesetzt. Das ist nicht korrekt; denn die Maximalkraft ist nur eine der drei Krafteigenschaften, deren Einfluß auf die beiden anderen nur teilweise nachzuweisen ist. Maximalkraft (auch Stärke, rohe Kraft, Grundkraft) ist nach Harre „die höchste Kraft, die das Nerv- und Muskelsystem bei maximaler willkürlicher Kontraktion auszuüben vermag. Diese Definition hat sich allgemein durchgesetzt. Sie bezieht sich sowohl auf statische als auch auf dynamische Arbeit. Maximalkraft ist besonders in solchen Sportarten wirksam, wo die zu überwindenden Widerstände besonders groß sind, etwa wie im Gewichtheben. Die Trainingseinheiten zur Verbesserung der Maximalkraft sind sehr umfangreich. Maximalkraftleistungen werden auch bei Schnellkraftathleten festgestellt, deshalb ist ein wesentlicher Aspekt der Sprung- und Sprintleistung in der Maximalkraft zu sehen. Hettinger stellt fest, „daß die ausgeübte Maximalkraft nicht mit der tatsächlichen maximalen Muskelkraft übereinstimmt“. Der Mensch kann nicht all seine Kraft mobilisieren und es bleibt immer eine Kraftreserve, die im Normalfall nicht freigesetzt werden kann. Absolute Kraft ist Maximalkraft plus Kraftreserve. Sie kann aber nur entstehen, wenn sich alle Muskelfasern gleichzeitig kontrahieren. Dies kann aber nur bei übermäßiger Reizung wie z.B. im Labor passieren. Deshalb kommt im Sport auch nur ein Teil der Absoluten Kraft vor, die Maximalkraft. Die Maximalkraft ist „die höchstmögliche Kraft, die ein Sportler im Verhältnis zu seinem Körpergewicht entwickeln kann“. Die Kraft kann durch zweierlei Maßnahmen verändert werden: durch Zu- und Abnahme der Maximalkraft oder durch Zu- und Abnahme des Körpergewichts.



Geht eine Maximalkraftzunahme mit einer überproportionalen Gewichtszunahme einher, dann vermindert sich die relative Kraft. Deshalb halten viele Sportler das Körpergewicht möglichst niedrig und versuchen, zumindest teilweise einen Kraftgewinn zu realisieren, der ohne Gewichtszunahme möglich ist.

Relativkraft ist das jeweils während eines Trainingsprozesses erreichte Maximalkraftniveau. Es verändert sich beständig und hat seinen Ausgangspunkt als Anfangskraft und den Endpunkt als End- oder Grenzkraft. Die Grenzkraft ist das durch Training erreichbare „Maximum der Maximalkraft“.










Schnellkraft und Kraftschnelligkeit


Maximalkraft wir oft mit dem physikalischen Begriff Arbeit gleichgesetzt. Analog versucht man, Schnellkraft durch den Begriff Leistung zu interpretieren als Masse mal Weg in der Zeit. Die Schnellkraft zielt auf Beschleunigung des eigenen Körpergewichts oder eines Gerätes. Schnellkraft ist also Kraft plus Schnelligkeit. Diese Definition deckt die ersten zwei Unterformen der dynamischen Kraft:


(1) Die Explosivkraft, welche sich bei der Überwindung von Widerständen    zeigt, die unter dem maximalen Leistungsvermögen liegen und bei denen die Überwindung mit maximaler Beschleunigung erfolgt.

(2) Die Schnellkraft, die nötig ist für die Überwindung von Widerständen mit einer Beschleunigung, die niedriger ist als die maximale.

(3) Die langsame Kraft hingegen zeigt sich als dynamische Maximalkraft, wenn höchste Widerstände mit konstanter Geschwindigkeit überwunden werden.


Schnellkraft äußert sich im Unterschied zur Maximalkraft und zur Kraftausdauer ausschließlich dynamisch. Sie neigt je nach Größe der äußeren Widerstände mehr zur Schnelligkeit oder mehr zur Maximalkraft. Schnellkraft ist eine Kombination aus Kraft und Schnelligkeit. Eine gute Koordination und eine schnelle Kontraktion der Muskelgruppen ist gefragt.

Schnellkraft und Kraftschnelligkeit sind eng miteinander verwand. Beide sind gekennzeichnet durch explosive und hochfrequente Muskelkontraktionen.

Die Explosivkraft läßt sich in 2 Phasen unterteilen. Die 1. Phase charakterisiert die Fähigkeit der Muskeln zu einer explosiven Kraftentwicklung; die 2. Phase verdeutlicht die Maximalkraft. Je höher der Trainingszustand, desto geringer ist die Differenz beider Kraftpotentiale.

Startkraft ist eine Unterform der Explosivkraft. Sie hat die Fähigkeit, im Anfangsmoment der Anspannung den Krafteinsatz schnell zu entwickeln. Das bedeutet, daß die Startkraft besonders dort wirkungsvoll ist, wo nur minimale Zeitspannen zur Verfügung stehen, um die Kraft zu entwickeln.












Kraftausdauer



Kraftausdauer ist wie die Schnellkraft eine Kombinationseigenschaft. Sie besteht aus Kraft und Ausdauer. Zwei Grundeigenschaften werden zu einer aber eigenständigen Fähigkeit verbunden. Auch hier besteht eine große Bandbreite zwischen zwei Grundeigenschaften mit der Tendenz zur Kraft oder zur Ausdauer. Im einen Fall kann man von Kraftausdauer, im anderen von Ausdauerkraft sprechen. Kraftausdauer ist die „Ermüdungswiderstandsfähigkeit des Organismus bei langandauernden Kraftleistungen“. Sie äußert sich statisch und dynamisch. Die statische Kraft ist die Muskelspannung, die in einer bestimmten Position willkürlich gegen einen festen Widerstand ausgeübt wird. Die dynamische Kraft ist die Muskelkraft, die willkürlich innerhalb eines gezielten Bewegungsablaufes entfaltet werden kann. In der Sportpraxis überwiegt die Kraftausdauer bei dynamischer Arbeitsweise. Die statische Kraftausdauer kommt nur in wenigen Sportarten zum Ausdruck, so im Abfahrtslauf oder beim Schießen.

Die Schnellkraft ist auch immer relativ zu sehen. Die Höhe, die Schnelligkeit und Frequenz der Krafteinsätze sind unterschiedlich. Legt man mehr Wert auf Ausdauer, so sind keine sehr hohen und explosiven Krafteinsätze möglich. Liegt die Betonung mehr auf Kraft, dann sind keine langandauernden Krafteinsätze realisierbar.






¨  Kurzzeitkraftausdauer (Belastungen bis zu 2 Minuten)

¨  Mittelzeitkraftausdauer (Belastungen von 2 bis 8 Minuten)

¨  Langzeitkraftausdauer (Belastungen über 8 Minuten)



Langzeitkraftausdauer ist nur in sehr lang andauernden sportlichen Übungen wirksam, bei denen keine nennenswerten Widerstände zu überwinden sind.

Eine Verbesserung des Kraftausdauerniveaus ist theoretisch auf drei Wegen möglich. Durch die Verbesserung der Maximalkraft, der Ausdauer oder der Schnellkraft. Sie wird in der Sportpraxis isoliert geschult.


Allgemeine und spezielle Kraft


Das Trainingsziel wird nach allgemeiner und spezieller Kraft unterteilt. Dies ist wichtig, da einerseits verschiedene Zielgruppen betroffen sind, andererseits der Aufbau des Krafttrainings.

Der allgemeinen Kraft geht es weniger um eine gezielte Kraftsteigerung einzelner Muskelgruppen, als um eine vielseitige und allseitige Kräftigung.


Unter allgemeiner Kraft wird das Niveau der Maximalkraft, Schnellkraft und Kraftausdauer aller Muskelgruppen verstanden.

Die spezielle Kraft ist die Kraft, die in der Spezialsportart wirksam wird. Faktoren der speziellen Kraft:


¨  strukturelle Zielrichtung: vorrangige Entwicklung der spezifischen Muskelgruppen und damit die technische Vervollkommnung; Belastung in der für die Sportart typischen neuromuskulären Anspannungsweise;

¨  gleichzeitige Entwicklung der Kraft mit einer anderen führenden Bewegungseigenschaft (konditionellen Eigenschaft), die in der gegebenen Sportart charakteristisch ist - wie Kraft plus Schnelligkeit.



Spezielle Kraft betrifft sowohl die Krafteigenschaft als auch die Erscheinungsweisen, die Arbeitsweise sowie Art und Typen der Muskelspannungen.



Volleyballtraining


Man kann folgende grobe Unterteilung machen:


- 10 Jahre Schnelligkeit & Koordination

10 - 12 Jahre Körperbeherrschung & Turnen

12 - 15 Jahre Technik & Zusammenspiel

erst ab 15 Jahre      Krafttraining


Im Volleyball ist das Schnellkrafttraining besonders wichtig. Der Sportler muß lernen, Kraft in Schnelligkeit umzusetzen. Der Trainingsmodus erfordert viel Zeit und Ausdauer. Nach langsamen Aufbau soll der Sportler keine Kraftübungen mehr machen, statt dessen soll er während der Wettkampfzeit nur versuchen, seine Form zu halten, Techniken zu üben und seine Körperelastizität aufrecht zu erhalten.


Frauenvolleyball


Bei Frauen überwiegt die Technik im Spiel. Bewegungsabläufe laufen harmonischer ab da mehrere Züge zu stande kommen. Es macht mehr Spaß zu zusehen.  


Männervolleyball


Bei Männern kommen weniger Züge zu stande. Technik und Kraft bestimmen das

Spiel.



Ist Kraft im Volleyball wichtig?


Sicherlich ist es nicht verkehrt, wenn man ein gewisses Maß an Kraft aufbringen kann. Besonderem Wert muß man aber den Techniken zusprechen. Ein Spieler, der sie richtig beherrscht, braucht in der Regel nicht so viel Kraft auf zuwenden.

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https://www.litde.com/sonstige/zur-problematik-von-gattungsbegriffen.php

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